Start Sprachenwahl

Wrapper

Sprachenwahl und Schullaufbahn

Pflicht Wahl

 
1.Fremdsprache
2.Fremdsprache
Differenzierungsbereich
4. Fremdsprache
Klasse 5
Englisch
     
Klasse 6
Englisch
Französisch oder Latein ab 2006/2007
   
Klasse 7
Englisch
Französisch oder Latein
   
Klasse 8
Englisch
Französisch oder Latein

Französisch, Latein oder naturwissentschaflicher Schwerpunkt

ab 2008/2009

 
Klasse 9
Englisch
Französisch oder Latein
Französisch, Latein oder naturwissentschaflicher Schwerpunkt
 
Klasse 10
Englisch
Französisch oder Latein
Französisch, Latein oder naturwissentschaflicher Schwerpunkt
 
         
Klasse 11
Englisch
Französisch oder Latein
Französisch oder/und Latein
Russisch
Klasse 12
Englisch
Französisch
Französisch oder/und Latein
Russisch
Klasse 13
Englisch
Französisch
Französisch
Russisch

 

Latinum

Klasse 7-11 (5 Jahre)

Klasse 9-12 (4 Jahre)

An den meisten Universitäten gefordert für: Lehramtsstudiengänge, Sprachen, Theologie, Promotion Jura)

Wahlen der Sekundarstufe II (JgSt 11-13)

als Pflichtkurs müssen gewählt werden:

  • Für alle eine aus der Sek I fortgesetzte Fremdsprache:

dies können sein: Englisch oder Französisch oder als Ersatz eine neueinsetzende Fremdsprache und die aus der Sek I fortgeführte Fremdsprache bis Ende 11

  • Weiterhin:

entweder eine 2. Fremdsprache (11-13) : Englisch oder Französisch oder Russisch

oder eine 2. Naturwissenschaft (11-13)

Überlegung zur Wahl für die Klasse 7 und für die Klasse 9:

  • Wer in der Klasse 7 Latein und in der Klasse 9 Ökologie wählt, muss in der Sek II wählen:

entweder die 2. Naturwissenschaft

oder Russisch als 2. Fremdsprache (und dann auch nur ein naturw. Profil)

  • Bei allen anderen Wahlentscheidungen bleiben alle Möglichkeiten offen
 


 
Was kannst Du mit Französisch anfangen?

Französisch ist die Sprache unseres wichtigsten Nachbarn. Viele Organisationen kümmern sich darum, dass Du Kontakt zu Frankreich bekommen kannst. Noch viel leichter wird es für Dich, wenn Du Französisch lernst. Du wirst schnell Gelegenheit haben, Deine Kenntnisse auszuprobieren.

  • Mit Brieffreunden, bei E-mail-Projekten und beim Schüleraustausch
  • Wenn französischer Besuch an unsere Schule kommt
  • Wenn Du französiche Comics, Filme, Zeitungen und Bücher verstehen lernst
  • Wenn Du mit Deinen Eltern Ferien in Frankreich machst
  • oder später auf eigene Faust nach Frankreich, Tunesien, Kanada ....... reist
  • vielleicht sogar, wenn Du einmal in Frankreich ein Praktikum machst, dort studierst oder eine Zeitlang arbeitest

Eine moderne Fremdsprache reicht in der heutigen Welt nicht mehr aus. Immer mehr Unternehmen benötigen in zunehmenden Maße Mitarbeiter, die sich im Umfeld anderer Kulturen sicher bewegen können. Der Schüssel hierzu ist eine fundierte Kenntnis der Sprachen unserer wichtigsten Geschäftspartner.In 33 Staaten der Welt ist Französisch Amtssprache oder Verkehrssprache.

Das Studium der neueren Geschichte ist ohne Französisch nicht möglich.

Das Erlernen weiterer romanischer Sprachen wie Italienisch, Spanisch, Portugiesisch fällt wesentlich leichter.

Fremdsprachen lernen erweitert den Horizont

Warum Französisch in der 6 ?

 

  • Weil sich in diesem Alter lebende Fremdsprachen besonders gut lernen lassen.
  • Weil Kinder fremde Laute noch besser hören und nachahmen
  • Weil die Freude am spielerischen, unbefangenen Sprechen in diesem Alter noch groß ist.
  • Weil man mit Französisch als 2. Fremdsprache mehr Zeit zum Lernen hat und so besser auf die neuen Bedingungen für die Oberstufe (2 Fremdsprachen oder 2 Naturwissenschaften) vorbereitet wird.
Wie wird Französisch gelehrt und gelernt?

 

  • Die Lerninhalte sind zeitgemäß und lebendig. Unser Lehrbuch entspricht den neuesten Erkenntnissen. Es bereitet auf den Kontakt mit Frankreich vor.
  • Der Unterricht ist altersgemäß und nutzt die ausgeprägte Sprechfreude von Kindern.
  • Zu unserem Lehrwerk gibt es ausgezeichnete CDs und Computerprogramme, die im Unterricht eingesetzt werden.
  • Der französische Satzbau weicht stärker vom Deutschen ab als der englische.Genaues Arbeiten ist also wichtig und wird ständig geschult.
  • Aus entwicklungspsychologischen Gründen wird mehr Wert auf Lernen durch Einsicht gelegt als beim Englischunterricht in den unteren Klassen.

(Nach einer Veröffentlichung der Vereinigung der Französischlehrer)

Weitere Infos unter "Ein Schlüssel für die Zukunft"

 

 

Argumente für das Fach Latein

 

Jeder 7. Deutsche und 56 % aller Gymnasiasten lernen Latein! Und dies wird sich in Zukunft sicherlich nicht zu Lasten des Lateinischen verschieben.

 

Latein ist keine tote Sprache, sondern Latein lebt in vielen Begriffen unseres täglichen Lebens weiter.

 

Latein als Schlüsselfach zur europäischen Kultur und Hilfe in menschlichen Grundfragen
Latein ist die Vermittlerin der abendländischen Kultur, die auf drei Hügeln gegründet ist: Akropolis - Golgotha - Kapitol.
In besonderem Maße fördern Latein und seine Literatur das Geschichtsbewusstsein und wecken ein Gespür für kulturelle Kontinuität.
Gerade unter europäischen Vorzeichen gewinnt unser
gemeinsames lateinisches Erbe erhöhte Attraktivität und Aktualität

 

Die Rolle des Lateinischen im Bildungskonzept der Zukunft
Fremdsprachen sind der Schlüssel zur europäischen Union. Sie sind Voraussetzung für Freizügigkeit und Mobilität, für Kommunikation und Kooperation, aber auch für wirtschaftlichen Gewinn und Expansion
In Europa zeichnet sich ein Bildungskonzept ab, das grundsätzlich die Muttersprache der einzelnen Länder beibehalten will.
Das bedeutet, dass es keine europäische Vorzugssprache geben wird, so dass das Erlernen von Fremdsprachen in Zukunft noch wichtiger sein wird als heute: Jeder Arbeitnehmer und Unternehmer muss damit rechnen, wenn er europaweit am Markt sein will, dass er in einem dieser Länder längerfristig tätig sein wird und das damit verbundene sprachliche Problem oftmals sehr kurzfristig lösen muss. Wohl dem, der ein solides sprachliches Grundschema erlernt hat, von dem aus er rasch weitergebildet werden kann.

 

Latein ist ein Mehrzweckfach
Latein ist eine Schule des Lernens auch der sog. Sekundärtugenden:
In einer Zeit, in der aktuelles Wissen immer schneller veraltet, kommt es umso stärker auf die Vermittlung grundlegender Arbeitstechniken an. Der Lateinunterricht führt zu einer wissenschaftlichen Arbeitsweise und übt sie ein.. Latein fordert Konzentration und Lernbereitschaft, Regelmäßigkeit im täglichen Arbeiten und Üben, Sorgfalt im Umgang mit Formen, Wörtern und Texten. Was es aber fordert, das fördert es auch: Präzision und Kontinuität. Wer lateinische Texte übersetzt, kommt nur durch genaues Analysieren und Kombinieren zu einer Lösung. So trainiert Latein das logische Denken und erzieht zu Langsamkeit und Genauigkeit

 

Mutter Latein und ihre Töchter

Latein ist eine Basis- und Fundamentalsprache

Latein
amicus = Freund

Portugiesisch :
amigo
Spanisch
amigo
Französisch
ami
Italienisch
amico
Rumänisch
amic
Latein als Basissprache, als europäische Universalsprache oder Fundamentalsprache zu bewerten, ist am sinnfälligsten, wenn man an das Erlernen der modernen Fremdsprachen denkt. Bei den romanischen Sprachen (z. B. Portugiesisch, Spanisch, Französisch, Italienisch, Rumänisch) macht der lateinische Wortbestand oft sogar über 90 % aus, im Englischen sind es immer noch ca. 60 % der Wörter. Selbst Teile der slawischen Sprachen gehen auf das Lateinische zurück. Dabei ist zu bedenken, dass in allen Sprachen, besonders natürlich im Englischen, der Anteil der lateinstämmigen Wörter sprunghaft ansteigt, wenn sich Text oder Sprache auf einer gehobenen Bildungsebene oder im wissenschaftlichen Bereich bewegen.
Latein und Englisch
Deutsch
Englisch
Latein
täuschen
deceive
decipere
Täuschung
deception
decipere
bestehen auf
insist
in-sistere
Widerstand leisten
resist
re-sistere
Abstand nehmen
desist
de-sistere
Gelegenheit
occasion
occasio
Gelegenheit
opportunity
opportunus

 

Latein als Basis- und Fundamentalsprache
Mutter Latein
legt Grundlagen
gibt Rüstzeug
führt weiter
entwickelt
lässt kreativ werden

System und Struktur des Lateinischen sind zur Vermittlung einer allgemeinenSprachkunde geeignet

Wer dieses System sich erarbeitet, diese Struktur durchschaut hat, ist in der Lage, sich schnell und kompetent, vor allem aber auch selbstständig in fremde Sprachen einzuarbeiten, was in der heutigen Zeit ja immer wichtiger wird.
Man weiß heute, dass die Entwicklung des Denkens weithin auf der Pflege sprachlicher Fähigkeiten beruht, dass ein großer Teil der menschlichen Intelligenz erst durch die Sprache aktiviert wird. Ein früher Lateinunterricht ist ein bewährter Weg zu diesem Ziel.
Eine umfassende Sprachkunde kann keine lebende Sprache besser bieten als das "tote" Latein. Denn die vielgescholtene Leblosigkeit ist hier ihr Vorteil: Sie kann unbeeinflusst von Veränderungen, denen gesprochene Sprachen unterliegen, seziert werden, ihre Struktur kann glasklar analysiert werden und ihre Grammatik verbindlich festgelegt werden (viele Regeln - wenige Ausnahmen). Wegen seiner modellartigen Prägnanz kann Latein wie ein klassisches Grundmuster, wie eine Folie fast jeder Sprache unterlegt werden.
Damit werden auch die Eigenheiten der eigenen Sprache und ihrer Regeln im Vergleich, d. h. in ihren Entsprechungen ebenso wie in ihrem Anderssein, erkannt und besser verstanden.
Das heißt also: Eine klar strukturierte Fundamentalsprache am Beginn jeder systematischen Sprachausbildung lässt den Schüler effizienter und erfolgreicher lernen.

Das Lateinische erweist sich somit als ein sprachliches Grundmuster, an dem auch die eigene Sprache transparent wird, das den Schüler fordert und fördert: Er muss bei dem eigentümlichen Satzbau genau hinsehen, er wird dadurch zu Klarheit, Ordnung und Disziplin im Denken und Arbeiten erzogen. Er muss jedes Wort hinterfragen und seine eigene Lösung sofort wieder kritisch nachbetrachten.
Auch beim Erlernen der lateinischen Vokabeln erfährt der Schüler eine permanente Erhöhung seiner Sprachkompetenz: Er lernt über Herkunft und Sinn deutscher und lateinischer Wörter nachzudenken und den Sinngehalt von Fremdwörtern und Lehnwörtern besser zu verstehen, was besonders wichtig ist, da ja unsere Muttersprache stark vom Lateinischen geprägt ist. Der Formenreichtum der lateinischen Sprache bildet ja bis heute ein schier unerschöpfliches Reservoir an neuen Wortbildungen im wissenschaftlichen Bereich (z. B. Solarkollektor: sol - col(n) - legere - tor).

 

 

Latein erleichtert das Verständnis vieler Fremdwörter und das Studium vieler Wissenschaften
Möglichst breite Lateinkenntnisse erleichtern das Studium der verschiedensten Fächer, etwa der Geschichte, der Philosophie, der Theologie, der Rechtswissenschaft, der Heilmittelkunde, der Medizin. So ist ein früher Lateinunterricht eine gute Vorbereitung auf ein späteres Hochschulstudium der genannten Fächer. Aber auch für künftige Studenten der Naturwissenschaft ist der Umgang mit Latein nützlich; so erklären die Professoren der Naturwissenschaften an der Universität Hamburg in einem Gutachten, dass Studenten mit altsprachlichen Kenntnissen anderen Studenten schon allein deswegen überlegen waren, weil sie die jeweiligen Fremdwörter leichter verstanden. Und es ist unbestritten, dass jemand, der Latein kann, die Fremdwörter der internationalen Fachsprachen und des Deutschen leichter versteht bzw. sie selbst ableiten und auch kritischer betrachten kann.

 

Latein ist eine Vorbereitung auf wissenschaftliche Arbeitsweise
Mit zunehmendem Spracherwerb werden im Lateinunterricht vom Schüler wertvolle Texte übersetzt. Die einzelnen Sätze müssen grammatisch analysiert und vom Sinn her erfasst werden.

Eine saubere Formulierung im Deutschen schärft das Sprachgefühl. Danach muss der Schüler sich über den Inhalt des ganzen Abschnittes / Textes klar werden, ihn beurteilen und dazu Stellung beziehen. Beobachtung, Analyse, Kritik, Selbstkritik des Schülers, in Frage stellen scheinbar unbestreitbarer Aussagen, sich einfühlen in anderes Denken - diese disziplinierte Arbeitsweise und das in besonderem Maße geforderte logische und analytische Denken sind Fähigkeiten, die auf ein wissenschaftliches Arbeiten an der Universität ebenso vorbereiten wie auf den Beruf.


 

Der Lateinunterricht bietet eine gute Unterstützung des Deutschunterrichts
Der Lateinunterricht leistet eine intensive Unterstützung für den Deutschunterricht und fördert in besonderem Maße das muttersprachliche Ausdrucksvermögen.

Durch das ständige Vergleichen zwischen dem Lateinischen und der Muttersprache lernen die Schüler diese erst richtig kennen. Lateinschüler wissen, was Grammatik ist, und sie verstehen, wie Sprache funktioniert. Daher erleichtert Latein das Erlernen jeder beliebigen anderen Sprache ganz wesentlich.

 
 
Copyright © 2010 Carolus-Magnus Gymnasium Marsberg. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.