Physik

Lehrkräfte

Folgende Lehrkräfte unterrichten das Fach Physik:

Frau Arnold

Herr Englmayer

Herr Dr. Hennig

Herr von Sawilski (FV) (l.vonsawilski@gymnasium-marsberg.de)

Herr Zürker

Unterrichtsinhalte

Sekundarstufe I

Physik wird an unserer Schule erstmals in der Jahrgangsstufe 6 unterrichtet. Neben den physikalischen Inhalten, wie Temperatur, Energie, Stromkreise und Magnetismus, werden in diesem Jahr auch allgemeine Fertigkeiten, die in den nachfolgenden Jahren noch benötigt werden, z.B. das Anfertigen eines Protokolls, der sichere Umgang im Experiment, sowie die Einhaltung von Sicherheitsbestimmungen, vermittelt.

 

In der Mittelstufe wird Physik in den Jahrgängen 8 und 9 unterrichtet. Zunehmend wird dann auch die Mathematik ein ständiger Begleiter und dient der Physik als Hilfswissenschaft. Es werden verstärkt physikalische Problemstellungen mit mathematischen Mitteln gelöst.

 

In der Jahrgangsstufe 8 geht es um Optik und Vertiefung der Elektrizität, die Stromkreise aus der Jahrgangsstufe 6 werden komplexer und neue Aspekte, wie der elektrische Widerstand oder die Ladung kommen hinzu. In der Jahrgangsstufe 9 beginnt die Mechanik (alles rund um Kräfte, Geschwindigkeiten, Bewegungen und Energie). Der zweite große Themenblock ist die Radioaktivität und Kernenergie.

 

Sekundarstufe II

Ab der Einführungsphase ist Physik kein Pflichtfach mehr, sondern kann bei Interesse (oder zur Erfüllung von Belegverpflichtungen) ab der Qualifikationsphase auch als Leistungskurs gewählt werden. In der Qualifikationsphase werden nach Lehrplan zunehmend modernere Physikthemen bis hin zum Nachweis der Existenz des Higgs-Bosons im Jahre 2012 behandelt. Aus Anlässen wie der jährlichen Verleihung des Nobelpreises fließen dann auch noch aktuellere Themen in den Unterricht mit hinein.

In der Einführungsphase werden noch einmal sehr intensiv Themen der Mechanik behandelt: viele aus dem Alltag bekannte Bewegungen werden physikalisch analysiert, z.B. ein Auto oder ein Fahrrad (eine Person) fährt (läuft), beschleunigt, bremst ab oder Drehbewegungen wie im Kettenkarussell. Es werden wieder Kräfte und Energien betrachtet. Aber nicht nur auf der Erde, sondern auch im Weltall, schließlich bewegt sich auch die Erde um die Sonne.

Themen in der Qualifikationsphase sind die Elektrodynamik, die Quantenphysik, die Atom-und Kernphysik, die Elementarteilchenphysik und die Relativitätstheorie.

Leistungsbewertung

Sekundarstufe I

Die erteilte Zeugnisnote in der Sekundarstufe I basiert auf den folgenden, von der Fachkonferenz beschlossenen Kriterien der sonstigen Mitarbeit:

 Allgemeine mündliche Beiträge, je zu ca. 50% Qualität und Quantität
 Selbstständige Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten
 Erstellung von Dokumentationen zu Aufgaben, Untersuchungen, Experimenten etc.
 Erstellung und Präsentation von Referaten
 Beiträge und Verhalten bei Gruppenarbeiten, Präsentation von Gruppenergebnissen

 

Führung eines Heftes

Das Heft soll in der Jahrgangsstufe 6 durch die Lehrkraft kontrolliert und bewertet werden, es kann in den höheren Jahrgangsstufen, auch in Einzelfällen zur Bewertung herangezogen werden

 

schriftliche Überprüfungen

Schriftliche Übungen und Lernzielkontrollen sollen nicht die Bewertung der mündlichen Beiträge ersetzen.

 

Da das Anfertigen von Hausaufgaben nach § 42 (3) SchG zu den Pflichten der Schülerinnen und Schüler gehört, können Beiträge auf Basis der Hausaufgaben, nicht aber die Qualität der Hausaufgaben selbst, zur Leistungsbewertung herangezogen werden.

 

Die Nichtanfertigung von Hausaufgaben wird protokolliert und bei Häufung werden die Eltern entsprechend informiert.

 

Sekundarstufe II

Das Fach Physik kann in der Sekundarstufe II als „schriftliches“ oder „mündliches“ Fach belegt werden. Der Leistungskurs in der Qualifikationsphase ist zwingend schriftlich. Auch bei schriftlicher Anwahl trägt die sonstige Mitarbeit mindestens hälftig zur Notenbildung bei, das bedeutet, dass die allgemeine mündliche Mitarbeit ausschlaggebend ist.

 
Schriftliche Überprüfungen

Klausuren, nach den Angaben der APO-GOSt, mit den durch die Fachschaft beschlossenen Klausurlängen

Wird statt einer Klausur eine Facharbeit geschrieben, wird die Note der Facharbeit wie eine Klausurnote gewertet.

 

Schriftliche Übungen

Dauer: in der Regel ca. 30, maximal 45 Minuten

obligatorisch für alle Mitglieder der Gruppe (unabhängig von der schriftlichen oder mündlichen Belegung)

 

Lernzielkontrollen   

Dauer: ca. 15 Minuten

 

Mündliche Beiträge

Bewertung nach Qualität, Quantität und Kontinuität, z.B.:

-allgemeine mündliche Mitarbeit entsprechend den Anforderungsbereichen
-auch in mathematisch-symbolischer Form
-Analyse und Interpretation von Texten, Grafiken und Diagrammen
-Selbstständige Planung, Durchführung und Auswertung von Experimenten
-Erstellung und Präsentation von Referaten
-Beiträge und Verhalten bei Gruppenarbeiten; dabei muss die individuelle Leistung erkennbar sein, Präsentation von Gruppenergebnissen
-Selbstständige Bewertung und Diskussion von physikalischen Sachverhalten in ihren Auswirkungen auf Mensch und Umwelt
 
Hausaufgaben

In der SEK II können Hausaufgaben im Rahmen der sonstigen Mitarbeit  bewertet werden. Folgende Kriterien sind dabei ausschlaggebend:

-inhaltliche Richtigkeit
-Vollständigkeit
-Sorgfalt und Präzision der Ausführung
-Klarheit und Übersichtlichkeit der Darstellung

Die Nichtanfertigung von Hausaufgaben stellt eine verweigerte Leistung dar und wird mit der Note „ungenügend“ bewertet.

Was uns wichtig ist ...

Die Physik ist eine sehr spannende, interessante, der Menschheit überwiegend dienliche und topaktuelle Wissenschaft. Sie ist ein Garant für die technologische Weiterentwicklung, da wichtige Grundlagenforschung die Basis für die neuesten Technologien darstellt.

In den Anfängen der Physik wurden scheinbar nur einfache Alltagsphänomene beschrieben. Dabei muss aber der Stand der Technik und der Wissensstand der jeweiligen Zeit mit berücksichtigt werden. So sind die ältesten bekannten Annahmen und Erklärungen zum Atomaufbau oder zum Aufbau des Weltalls über 2000 Jahre alt, stellten aber für die jeweilige Zeit einen Meilenstein in der Entwicklung dar und waren teilweise sehr revolutionär und auch unbeliebt, wie z.B. die Erkenntnis, der sich um die Sonne bewegenden Erde. Die Entwicklung der Physik verlief und verläuft bis heute nicht geradlinig: hier noch eine Idee, da ein Vorschlag, da noch eine weitere Idee und noch ein weiterer Ansatz, usw. Wie kann man da Klarheit bekommen? Das (reproduzierbare) Experiment wird es jeweils bestätigen oder widerlegen bzw. erst die technologische Weiterentwicklung ermöglicht es, theoretische Vorhersagen zu bestätigen oder zu widerlegen. Die Physik ist also ein stetes Wechselspiel aus Theorie und Experiment, sowie ihrerseits dankbarer Abnehmer der mathematischen Entwicklung (die Theoretiker) und der technischen Entwicklung (die Experimentalphysiker) um neue Erkenntnisse zu erlangen.

Und manchmal ist Physik auch einfach nur Zufall. Es wurde etwas beobachtet oder es fing etwas an zu leuchten, wie bei der Röntgenstrahlung. In der Folge setzte dann die wissenschaftliche Leistung an, das unerwartet Gefundene zu beschreiben und nutzbar zu machen.

Wir fordern und fördern dabei sowohl die selbstständige Arbeitsweise als auch die Arbeit im Team, wir regen zu kritischer Betrachtung von problematischen Entwicklungen innerhalb der Physik an, wir vermitteln Methoden und Erfahrungen zur Beschreibung, Analyse und Lösung von komplexen Problemen und leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Vorbereitung der nachfolgenden Ausbildung, selbst wenn sie nicht in physikalischer oder naturwissenschaftlicher Richtung erfolgt.

Und zu guter Letzt: Physik macht auch einfach Spaß, nicht nur im normalen Unterricht, sondern auch deutlich zu sehen beim Tag der offenen Tür jedes Jahr an unserer Schule.

Couragiert. Motiviert. Gemeinsam.